HOCHZEITSREPORTAGE

Ein Wort vorab: Hochzeitsreportage, Hochzeitsfotojournalismus und dokumentarische Hochzeitsfotografie sind, für mein Verständnis Synonyme. Hochzeitszeitschriften sehen das oft anders je nachdem, was gerade im Trend liegt. Die zu Grunde liegenden Prinzipien, sind jedoch identisch.

Ein Hochzeitsfotojournalist erzählt die Hochzeit durch seine Bilder. Das hört sich auf den ersten Blick einfach an, ist es aber nicht zwangsläufig.

Meine Fotos sollen dem Betrachter eine Geschichte erzählen. Um dies zu erreichen, verfolge ich zwei Prinzipien. Ich folge meinen Instinkten, auf der Suche nach den besonderen Momenten des Hochzeitstages und ich dokumentiere diese Augenblicke möglichst authentisch.

Die Hochzeitsfotoreportage ist, für mich also, das festhalten von besonderen Augenblicken. 

Dabei strebe ich danach die Gefühle und die Leidenschaft der Hochzeit, in meinen Bildern, einzufangen.

Ich bin am kreativsten, wenn ich auf einer Hochzeit umherstreifen und diese perfekten Momente, von Euch suchen kann. Momente, die Ihr vielleicht nicht einmal mitbekommt.

Authentizität und Emotionen leiten mich, bei meiner Suche nach dem perfekten Foto.

Ich strebe danach die Schönheit des ganzen Hochzeitstages zu dokumentieren. Das trifft auch auf Eure Gäste zu. Sie sind wichtige Menschen in Eurem Leben. Und wenn der Zauber der Hochzeit vorüber ist, sind es die Fotos, die Euch diesen Tag erneut erleben und in Eurer Erinnerung lebendig werden lassen.

Ich liebe es, Kinder zu fotografieren - besonders auf Hochzeiten. Ihr Ausdruck und ihre Gefühle sind authentisch und ihre Unbeschwertheit wirkt oft großartige auf Fotos.

Hochzeitsreportagen erzählen in Bildern die Geschichte der Hochzeit. Sie erzählen von den Menschen bei der Hochzeit und der Liebe des Brautpaars. Aber vor allem geht es, bei der dokumentarischen Hochzeitsfotografie, um den Augenblick.

Henry Cartier Bresson, der vermutliche beste Fotojournalist und Mitbegründer der Photoagentur Magnum, nannte diesen Moment den entscheidenden Augenblick.

Er beschrieb sein Vorgehen beim Fotografieren wie folgt: „Man nähert sich auf leisen Sohlen, auch wenn es sich um ein Stillleben handelt. Auf Samtpfoten muss man gehen und ein scharfes Auge haben. Kein Blitzlicht, das versteht sich wohl, aus Rücksicht vor dem Licht, selbst wenn es dunkel ist. Andernfalls wird der Fotograf unerträglich aggressiv.“

Ich hoffe, ich habe Eure Lust auf meinen fotografischen Ansatz geweckt und meine Hochzeitsfotos inspirieren Euch.